Tzombuk

Tzombuk Lop-tha — Wir bauen eine Schule
mit 9000 Ziegelsteinen, 3000 Steinen, 24 großen Holzbalken, 300 kleinen Querbalken aus Holz, 4 Holztüren, 8 Fenstern, 1 Tor, 12 Bambusmatten und 20 Säcken Zement.

 Tzombuk Schulkinder Kopie

Foto: Tom Wool

Tzombuk

Tzombuk liegt auf 4.750 Metern im Rongbuktal, im Süden der tibetischen Hochebene. In dem kleinen Dorf am Fuße des Mount Everest stehen 44 Häuser und eine Gompa (Kloster). Die Tibeter in Tzombuk leben von der Viehzucht, denn das Dorf liegt zu hoch, um Landwirtschaft zu betreiben. Viele der Männer sind Yak-pas und treiben Handel über den Nangpa-La Pass mit den Sherpas im Khumbu Tal (Nepal).

Mang-bo, mang-bo — viele Kinder

Als wir das Dorf im Sommer 2001 besuchten, lebten 119 Kinder in Tzombuk, aber es gab keine Schule und so konnten die Kinder, und auch die meisten Eltern, weder lesen noch schreiben. Traditionell zogen die älteren Kinder in den Sommermonaten mit den Schafen, Ziegen und Yaks zu Weideplätzen in den benachbarten Tälern, die jüngeren Kinder halfen im Haushalt, holten Wasser von den Quellen und sammelten Yakdung und trockene Sträucher für Brennholz. Das nächstgelegene größere Dorf Chöndzom war vier Stunden Fußmarsch entfernt. Dort gab es eine Schule, aber für die Kinder aus Tzombuk war der Weg zu weit. Mit einer Schule im Dorf könnten alle Kinder zur Schule zu gehen, die jüngeren Kinder im Sommer, die älteren im Winter, und trotzdem den Familienalltag zu unterstützen – so Kassangs Idee.

Kassang — Yak-pa

Kassang ist einer der „Dorfältesten” und hat das Tzombuk Schulprojekt geleitet. Er ist 40 Jahre alt, Yak-pa und lebt mit seiner Familie in der Mitte des Dorfes. Durch seine Arbeit als „Sherpa” bei Expeditionen am Mount Everest und Cho Oyu genießt er in Tzombuk hohes Ansehen. Kassang war im Team unserer Everest Expedition und ist uns allen in den zwei Monaten sehr ans Herz gewachsen. Er ist der erste Yak-Pa, der, im Jahr 2001, den Gipfel des Mount Everest erreicht hat.

Lop-tha

Im Frühling 2001 reiste ich zusammen mit dem Fotografen Tom Wool durch das Rongbuktal und besuchte auch Kassang und seine Familie in Tzombuk. Als wir am Abend bei Yak-curry, Tsampa und Buttertee zusammensaßen, beschlossen wir gemeinsam eine Schule im Dorf zu bauen. Tzang-bu und Tashi-Tzeba, Kassangs Söhne, waren sofort begeistert. Am nächsten Morgen gingen wir mit ihnen wir von Haus zu Haus, zählten die Kinder und fragten, ob alle mithelfen würden, die Schule zu bauen. Der Zuspruch war riesengroß und so besiegelte Tom unsere Idee mit einem „Schulfoto-ohne-Schule”. Die Familien stellten ihre Arbeitskraft zur Verfügung. Gesponsert wurden Baustoffe, Einrichtung und das Schulmaterial in Zusammenarbeit mit EcoHimal aus den Erlösen meines ersten Buches. Die Dorfgemeinde kommt für das Gehalt der Lehrer auf.

3 Klassenzimmer, 2 Lehrerwohnräume

Frühling 2001 — Idee und Planung

Herbst 2001 — Holz wird in Kharta bestellt

Frühjahr 2002 — Pha-bhung (Ziegelsteine) werden hergestellt, Steine für die Grundmauern zusammengetragen

Sommer 2002 — Bau der Schule

Herbst 2002 — Fertigstellung und Inbetriebnahme der Schule

Herbst 2007 — Installation von Sonnenkollektoren und Beleuchtung

2009 - Bau eines weiteren Klassenzimmers und Toiletten

Vielen Dank an die Realschule Puchheim, der „Ladies Circle” München, die Berliner Volksbank, den Lions Club, das Team von Camlog und an alle Buchkäufer für die großzügigen Spenden für die Schule in Tzombuk. Und herzlichen Dank an die Überbringer der Spendengelder Russell Brice, Gerlinde Kaltenbrunner, Ralf Dujmovits und Kari Kobler. 

Benefizvorträge

Mit Benefizvorträgen, Buchverkäufen und Spenden unterstütze ich Nepal AGs an Schulen unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“, und ausgewählte Projekte und Initiativen, die mir am Herzen liegen.

Nepalhilfe Beilngries

Future Citizen Nepal

Plant-for-the-Planet 

Viva con Agua 

Schulsponsoring Mondberge

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